Erfolgreicher Bezirksparteitag in Peine

Der SPD-Bezirk Braunschweig kann auf einen erfolgreicher Bezirksparteig in Peine zurückblicken. Die Wahlergebnisse, das Beschlussbuch, die Ergebnisse der Antragsberatung sowie Fotos und ein Bericht des Praktikanten finden sich weiter unten.

Eröffnung durch Hubertus Heil
Hubertus Heil mit dem Praktikanten Mattis Barabasch
(Von Links) Glosemeyer, Heil, Schridde, Taube, Gabriel und Weil.

Pressebericht Peiner Allgemeine Zeitung

Presseberichte Braunschweiger Zeitung (Für Online Abonnementen)

Pressebericht Wolfenbüttel

 

Erfahrungsbericht des Praktikanten

Mein Name ist Mattis Barabasch und ich bin Praktikant im SPD-Bezirksbüro Braunschweig. Sie werden gleich, sofern Sie denn noch weiter lesen, einen persönlichen Erfahrungsbericht über den Bezirksparteitag lesen! Ich selbst nahm an der Veranstaltung nur als Hilfskraft teil, konnte aber einen guten Einblick in das Geschehen gewinnen.

 

Als erstes half ich bei der Verteilung der Tagesordnung, einem Informationsblatt und der Wortmeldekarte. In einem großen Saal waren viele Tische in Reihen gestellt, ihnen gegenübergestellt am Ende des Saales ein Podium, an dem ebenfalls Tische und Stühle aufgebaut waren. Wie ich mir eine solches Treffen einer Partei vorgestellt habe: Ordentlich, gut durchdacht und strukturiert. Gemeinsam mit drei anderen jungen Helfern, verteilte ich verschiedene Papiere und Flyer an jeden einzelnen Platz. Der Parteitag begann mit ein wenig Verzögerung, was mich verwunderte, doch von einem der anderen Helfer erfuhr ich, dass die wohl häufiger so ist.

Hubertus Heil eröffnete diesen durch ein Grußwort, auf das noch weitere folgten. Als dann die ersten Wahlen vorgenommen wurden, durfte ich dabei helfen, die Stimmen auszuzählen. Ich denke es ist eine ziemlich aufwendige Arbeit, die man sich eigentlich durch neue Technik sparen könnte, aber wie dem auch sei, das Ergebnis bekamen wir trotzdem heraus. Nach getaner Arbeit kehrte ich in den großen Saal zurück. Dort betrat Sigmar Gabriel unter Applaus aller Anwesenden den Raum. Er hielt auch sogleich eine Rede, die mich überraschte, da ich mit trockenen Paragraphen und Absätzen gerechnet hatte, was aber keines Wegs der Fall war. Meine Erwartung könnte daher kommen , dass ich ein durchaus gewöhnlicher Schüler bin, der Politik als Leistungsfach hat und deswegen über den Rahmen solch einer Veranstaltung Bescheid weiß, jedoch nicht darüber, wie die Partei  diesen eigentlich handhabt. Und handgehabt wird es in der SPD auf eine Weise die mir sehr gefällt, da man miteinander freundlich umgeht und alle gar nicht diese ernsten Bürokraten sind, für die man sie fälschlicher Weise halten könnte, wenn man sich nicht mit ihnen auseinandersetzt.

Im Anschluss an Gabriels unterhaltender Rede fand die Verabschiedung von Volker Taube, dem ehemaligen Geschäftsführer sowie Kassierer des SPD Bezirksbüros Braunschweig und Hans-Henning Schridde, dem ehemaligen leitenden Geschäftsführer des SPD Bezirksbüros Braunschweig, statt. Volker Taube, der renommierte Kassierer, wurde zum Ehrenkassierer benannt. Hans-Henning Schridde, der Mann, der allen als Henning bekannt ist, wurde zum Ehrengeschäftsführer benannt. Sie beide erhielten Urkunden, die von Hubertus Heil, Stephan Weil und auch Sigmar Gabriel unterschrieben worden waren.

Etwas später, nachdem auch die wichtigen Reden von Stephan Weil und Hubertus Heil sowie einige Berichte, Aussprachen und Anträge beendet wurden, begannen die nächsten Wahlen. Durch eine unglückliche Fügung wurden gleich alle der verbliebenen zehn Wahlzettel bearbeitet und eingesammelt, was die Zähl- und Wahlkommission vor einen riesigen Haufen Arbeit stellte. Ich half dabei aus, die Stimmen auszuzählen. Wieder eine Menge Arbeit. Nachdem die Ergebnisse bekannt gegeben worden, folgten die weitere Behandlung von Anträgen, für die ich mich nur wenig begeistern konnte, da mir der Inhalt nicht bekannt war.

Am Ende dieses Tages bin ich davon überzeugt, dass es ein guter Entschluss war, an dem Bezirksparteitag teilzunehmen. Ich habe gesehen wie die Partei vorgeht und war positiv überrascht. Alle Leute waren nett,  humorvoll und obwohl sie Politiker sind, würde ich sie beinahe – wie bereits einige andere Praktikanten vor mir – „normal“ nennen. Sie sind weder die elitäre, penible und egoistische Oberklasse, die sich dazu trifft, sich selbst reicher zu machen, noch eine Horde Wilder, die macht was sie will, nein; sie sind freundliche Menschen, die sich um ihren Staat und Bezirk kümmern wollen. Nur musste ich bekümmert feststellen, dass es längst nicht mehr so viele Bürger gibt, die dieses Bedürfnis verspüren.

 

Bildergalerie zum Bezirksparteitag