Münchens Oberbürgermeister Christian Ude im Wahlkampfeinsatz für die SPD

Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Oberbürgermeister Deutschlands, Christian Ude aus München, war Gast der Braunschweiger SPD. Strahlender Sonnenschein, Weißwurst, Bier und Brezeln waren die Grundlage für einen gelungenen „Bayrischen Frühschoppen“ zum Auftakt des Kommunalwahlkampfes auf dem Braunschweiger Kohlmarkt. Dazu freute sich Unterbezirksvorsitzende Dr. Carola Reimann über den Auftritt von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und "SPD-General" Hubertus Heil, die auf Einladung von Braunschweigs SPD OB-Kandidaten Dr. Friedhelm Possemeyer ebenfalls dabei waren.

Possemeyer begrüßte seinen Gast Christian Ude auch als Vorbild für Braunschweig: Mit dem „Münchener Modell des wirtschaftlichen Erfolges ohne ausgeprägte Ellenbogengesellschaft“ zeige Ude, dass Kommunalpolitik auch miteinander und für die Menschen funktionieren kann.„Wir werden auf die Bürger zugehen und gemeinsam Lösungen im Gespräch suchen !“, versprach Possemeyer einen anderen Stil im Braunschweiger Rathaus ab September 2006.
Die Braunschweiger Kommunalpolitik dürfe sich nicht nur daran messen lassen, welche Prestigeprojekte realisiert werden, sondern vor allem daran, wie gut zum Beispiel die Schulen augestattet und ob die Angebote bei den Kindertagesstätten bedarfsgerecht seien.Christian Ude machte in seiner Rede deutlich, dass es kein Patentrezept sei, alles zu verkaufen, was über Jahrzehnte als städtische Werte aufgebaut wurden.
Auch Sigmar Gabriel machte die Handschrift einer sozialdemokratischen Kommunalpolitik klar: „Wir dürfen uns nur dann um die großen Projekte kümmern, wenn wir auch die sozialen Themen angepackt und gelöst haben !“ Scharf kritisierte Gabriel auch die Absicht der Landesregierung die Öffentliche Versicherung nach Hannover verlagern zu wollen. Dies würde der Stadt erheblichen Schaden bereiten und sei erneut ein Beispiel dafür, dass die Landesregierung der Region sträflich vernachlässige.